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Subnetz-Rechner

IPv4 und Präfixlänge — Netzadresse, Broadcast, Maske und Hostbereich stehen sofort da. Die Notation 192.168.1.10/26 wird direkt gelesen.

/24 entspricht 255.255.255.0. Bei «192.168.1.10/26» oben wird sie mitgelesen.

Ergebnis

IP-Adresse und Präfixlänge eintragen — das Netz erscheint sofort.

Warum ein /26 nur 62 Hosts hat

Die Präfixlänge zählt die Bits, die zum Netz gehören. Was übrig bleibt, gehört zum Host. Bei einem /26 sind das 32 − 26 = 6 Hostbits, also 2⁶ = 64 mögliche Adressen.

Zwei davon sind vergeben, bevor irgendein Gerät angeschlossen wird:

  • Die Netzadresse — alle Hostbits null. Sie benennt das Netz selbst und steht in jeder Routingtabelle.
  • Die Broadcast-Adresse — alle Hostbits eins. An sie geht, was alle im Netz erreichen soll.

Bleiben 62 nutzbare. Das ist der Grund, weshalb die Zahl der Hosts nie eine Zweierpotenz ist — und weshalb ein Netz für 64 Geräte ein /25 braucht, nicht ein /26.

Ausnahme sind /31 und /32. Nach RFC 3021 werden bei einem /31 beide Adressen genutzt: auf einer Punkt-zu-Punkt-Strecke gibt es niemanden, an den man broadcasten müsste. Ein /32 ist eine einzelne Adresse — ein Host-Eintrag, kein Netz.

Präfix, Maske und Adressen im Überblick
Die Präfixe, die in der Praxis vorkommen
Präfix Subnetzmaske Adressen Nutzbar
/32 255.255.255.255 1 1
/31 255.255.255.254 2 2
/30 255.255.255.252 4 2
/29 255.255.255.248 8 6
/28 255.255.255.240 16 14
/27 255.255.255.224 32 30
/26 255.255.255.192 64 62
/25 255.255.255.128 128 126
/24 255.255.255.0 256 254
/23 255.255.254.0 512 510
/22 255.255.252.0 1.024 1.022
/21 255.255.248.0 2.048 2.046
/20 255.255.240.0 4.096 4.094
/19 255.255.224.0 8.192 8.190
/18 255.255.192.0 16.384 16.382

Jede Zeile nach unten verdoppelt das Netz. Ein /24 — die klassische «255.255.255.0» — fasst 254 Hosts; ein /23 schon 510, weil die beiden reservierten Adressen nur einmal anfallen und nicht zweimal.

Private Bereiche nach RFC 1918

Drei Adressbereiche sind für private Netze reserviert und werden im Internet nicht geroutet:

  • 10.0.0.0/8 — 16,7 Millionen Adressen, in Unternehmensnetzen üblich.
  • 172.16.0.0/12 — 1 Million Adressen, also 172.16.x.x bis 172.31.x.x.
  • 192.168.0.0/16 — 65 536 Adressen, der Bereich jedes Heimrouters.

Der Rechner oben sagt zu jeder Eingabe, ob sie in einem dieser Bereiche liegt. Das ist die schnellste Antwort auf die Frage, warum ein Dienst von außen nicht erreichbar ist: eine private Adresse ist von außen grundsätzlich nicht erreichbar, egal welche Ports offen sind.

Der zweite Bereich ist der, bei dem man sich verrechnet: 172.16.0.0/12 endet bei 172.31.255.255, nicht bei 172.16.255.255 und auch nicht bei 172.32.0.0. Tippen Sie eine 172er-Adresse oben ein, dann steht die Antwort da.

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